Wieso eigentlich ein Škoda?

Jürgen hat hier vor kurzem gefragt, warum ich mir eigentlich gerade einen Škoda zugelegt habe. Einen richtigen Grund dafür gibt es gar nicht.

Warum es ausgerechnet wieder ein „Tscheche“ geworden ist, kann ich nicht wirklich erklären. Das es kein Käfer, Audi, BMW etc. wurde hingegen schon. Es ist ganz einfach – ich bin in der DDR groß geworden. Mit der „guten alten Auto-Zeit“ verbinde ich eben irgendwie Trabbi, Wartburg, Wolga, Lada und auch Škoda.

Es sollte diesmal auch ein überschaubares Auto sein, wo sich die Arbeiten und auch die Kosten, ganz im Gegensatz zur Restaurantion meines 2-603, in Grenzen halten.

Beim S100 hat mich das Preis/Leistungsverhältnis überzeugt. Für kleines Geld bekommt man einen, wie ich finde, sehr schicken Oldtimer. Die Teileversorgung ist auch kein unlösbares Problem, denn viele Teile wurden über lange Jahre gefertigt und passen vom 1000MB bis hin zum S120. Weiterhin wohnen wir ja auch nur einen einen Katzensprung entfernt von der „Quelle“ und sind ohnehin wegen Teilen für den Tatra unterwegs.

Das es genau dieser S100 wurde liegt an der guten Substanz und an den vielen schon durchgeführten Arbeiten. Wäre einfach schade darum gewesen, wenn er irgendwo als Teilespender geendet hätte…

Ich frage mich eher: „Warum zu Hölle noch ein Oldtimer?“!

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