podget

Podcatcher unter Linux nerven total. Zumindest mich. Der Start von Amarok, Banshe und Co. dauert bei einer Anzahl von mehr als 50 Podcasts ewig – selbst bei einer dicken Netzanbindung wie an der Uni.

Also back to the Roots – herunterladen per wget? Na ja, fast. Das Werkzeug meiner Wahl heißt podget und bietet von sich aus einige nette Features. Wichtig für mich war vor allem, dass geladene und ggf. bereits gelöschte Episoden nicht erneut geladen werden.

Die Übernahme bereits vorhandener Podcastfeeds ermöglicht podget mittels OPML Import.

podget--import_opml ~/PodcastListe.opml

Der Import hat bei mir leider nicht funktioniert. Also bin ich auf den Umweg über eine CSV Datei gegangen. Dazu habe ich aus meiner OPML Datei mittels opml2csv eine CSV Datei erzeugt und die URLs händisch in die Serverliste (~/.podget/serverlist) eingetragen.

Ein weiteres nettes Feature: die automatisierte Löschfunktion. Man kann in der podget-Konfiguration (~/.podget/podgetrc) festlegen, nach welcher Anzahl von Tagen die alten Podcasts mittels Cronjob automatisch gelöscht werden. Bei einer großen Anzahl von Podcasts und einer „kleinen“ SSD ist das ein nicht unwichtiges Feature.

 0 * * 1 * /usr/bin/podget -C --cleanup_days 21

Auch um die neuen Podcasts abzurufen, habe ich mir einen Cronjob angelegt. Der wird täglich ausgeführt und läd in regelmäßigen Abständen die jeweils aktuellen Podcasts.

0 */8 * * * /usr/bin/podget -s
Für mich soweit eine sehr brauchbare Lösung. Die Podcasts werden in einer flachen Dateistruktur abgelegt und sind im Notfall (über ein überwachtes Verzeichnis) auch in einem Player wie Amarok verfügbar. Ich nutze zur Wiedergabe allerdings den mplayer im Terminal. Dazu aber später mehr hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.