MOC: Music on Console

Ich hab mich bisher mit den Musikplayern unter Linux recht schwer getan. Amarok, Banshee oder Rhythmbox waren mir irgendwie zu mächtig. Ich brauche keine Datenbank für playcounts oder Tag/Cover-Abrufe bei Amazon in meinem Musikplayer. Der soll lediglich Songs/Playlisten abspielen und letztere anlegen können. So hab ich nach einem Leichtgewicht gesucht, dass ich auch auf der Konsole nutzen kann ohne wie bei mplayer aufpassen zu müssen, diese immer offen zu halten bzw. den Player in den Hintergrund zu schieben.

Moc ist genau mein Ding! Es ist ein kleines Client-Server Tool für die Konsole. Mittels mocp erfolgt der Aufruf in der Konsole.  Eine schlichte, dem Midnight Commander ähnliche, Oberfläche wird angezeigt, die die Navigation durch die Verzeichnisse ermöglicht (linke Seite). Das anfänglich schlichte Aussehen der Oberfläche kann durch Themes verändert werden.

Wie in fast jedem Audioplayer ist es Möglich Songs Playlisten zu organisieren (rechte Seite). Diese Playlisten können in Dateien abgespeichert oder direkt abgespielt werden.

MOC | Music on Console (transparent)

Schließt man das Frontend, läuft die Musik weiter. Bei erneutem Aufruf des Frontends verbindet man sich dann wieder zum Server und kann auf die Musiksammlung zugreifen. Es ist auch möglich durch Parameter direkt Kommandos an den Server abzusetzen:

mocp --volume +5

Über Shortcuts können zudem Verzeichnisse direkt angesprungen werden, externe Kommandos abgesetzt werden (z.B.: den aktuellen Song kopieren) und vieles, vieles mehr. Abgespielt werden alle gängigen Formate (ogg, mp3, mp4, …).

 

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